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WEVG-Azubi-Blog

Wir sind die Azubis der WEVG. Hier erzählen wir über unsere verschiedenen Ausbildungsrichtungen,
geben aber auch einen persönlichen Einblick in unsere gemeinsame Zeit. Viel Spaß!

HSE-Workshop

Am 18.05 und am 25.05.2021 fand ein Arbeitssicherheitsworkshop (HSE-Workshop) in der Finkenkuhle in Salzgitter-Bad statt. Daran nahmen sowohl die technischen als auch wir kaufmännischen Auszubildenden sowie alle Kollegen und Kolleginnen teil, die mit Strom arbeiten. Ziel des Workshops war es u.a., die Mitarbeiter auf die Gefahr von Arbeitsunfällen zu sensibilisieren. Der Workshop war in 5 Stationen aufgeteilt, wobei wir Industriekaufleute nur bei einer Station aktiv mitgearbeitet haben. Als erstes wurden wir in 5 Teams aufgeteilt: jeweils ein/e Auszubildende/ r Industriekaufmann/frau, ein Auszubildender Elektroniker und Monteure. Nun ging es an die Stationsarbeit. An den einzelnen Stationen wurde unter anderem das Arbeiten an Straßenbeleuchtungen und Batterieanlagen, die Fehlersuche der Unterverteilung und der sichere Anschluss von Baustrom theoretisch und praktisch erläutert. Des Weiteren lernten wie die Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern/Arbeitgebern, die Unfallpyramide und den letzten Sicherheitscheck (LMRA) kennen. Bei den Stationen 2-5 war es unsere Aufgabe das Geschehen von außen zu betrachten und zu dokumentieren, um anderen Kollegen, die nicht an dem HSE-Workshop teilgenommen haben, einen kleinen Einblick in die Thematik zu geben. Mittags gab es für alle eine kleine Stärkung. Pizzaschnecken, Kuchen und viele weitere Leckereien wurden uns von der WEVG gestellt. Nun neigte sich der Tag schon dem Ende zu. Jeder Mitarbeiter erhielt einen Feedback-Bogen und 2 Corona-Tests, da sich alle Teilnehmer des Workshops 48 Stunden vor und an dem Tag des Workshops testen mussten.

Den Tag fanden wir interessant und aufregend und haben einige Dinge über das Arbeiten im elektronischen Bereich mitgenommen.

Ausbildungsstart 2021

Ich bin Jannes Kraune und absolviere seit Anfang August 2021 ein schulisches Jahrespraktikum im kaufmännischen Bereich bei der WEVG. In den letzten Tagen habe ich sowohl die neuen kaufmännischen Auszubildenden Emely Chaudry, Melissa Moldauer, Pascal Brunke und Bennet Schilling, als auch die neuen technischen Auszubildenden Mike Sklomeit und Tylor Holzkamp, zu ihren ersten Tagen der Ausbildung interviewt. Die Ausbildung startete am 02.08.2021.

Jannes Kraune: Wie genau war der erste Ausbildungstag in der WEVG?

Pascal Brunke: Der erste Ausbildungstag war, wie wir alle erwartet hatten, voller Informationen und neuen Eindrücken. Morgens trafen wir uns alle zum ersten Mal und wurden von unseren Ausbildern begrüßt. Darauf folgte das erste Kennenlernen durch eine kurze Vorstellungsrunde. Somit konnten wir bereits erste Gemeinsamkeiten in Interessen knüpfen und uns näher kennenlernen. Nachdem das erste Eis gebrochen war, wurden wir in die Betriebsvereinbarung, den Datenschutz etc. der WEVG eingeführt. Anschließend stellten wir uns allen anwesenden Kollegen*innen vor und erhielten somit gleich einen Rundgang durch die Hauptverwaltung. Am Ende des Tages folgte eine weitere Aufklärung zum Thema Arbeitssicherheit und dessen Regeln. In allem war unser erster Ausbildungstag sehr informativ und lehrreich und es gab viel Neues für uns zu lernen.

Jannes Kraune: Wie verlief der Hochseilgarten?

Mike Sklomeit: Dienstag haben wir einen weiteren Kennenlerntag im Hochseilgarten Salzgitter verbracht. Am Anfang mussten wir kleinere Aufgaben am Boden erledigen, die man nur als Team schaffen konnte. Dabei mussten wir uns immer selbst Strategien ausdenken und wurden in unserer noch unbekannten Gruppe immer kommunikativer und lernten uns besser kennen. Am Ende sind wir dann auf den Hochseilgarten gegangen, bei dem wir uns gegenseitig sichern mussten. Insgesamt hat der Tag uns allen viel Spaß gemacht, jedoch waren wir danach alle sehr erschöpft.

Jannes Kraune: Was geschah am Mittwoch?

Bennet Schilling: An unserem dritten Tag trafen wir uns früh morgens in Salzgitter Bad. In Salzgitter Bad befindet sich die Technik. Von hier aus fuhren wir viele Außenposten der WEVG an (Gasdruckregelanlage, Nahwärmeanlage, Trinkwasserhochbehälter und -druckerhöhungsanlage). Als wir von unserem kleinen Ausflug wiederkamen, wurde uns noch etwas die Technische Außenstelle gezeigt. Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführer Herrn Krause und Herrn Zink und dem damit verbundenen Mittagessen, stand noch ein kleiner Fototermin an. Zum Abschluss des Tages wurde uns unser Azubi-Projekt vorgestellt, der Umbau eines Anhängers der WEVG. Alles in allem war es ein sehr schöner Tag mit vielen neuen Eindrücken.

Jannes Kraune: Wie war der erste Tag in den Abteilungen?

Melissa Moldauer: Ich bin zurzeit im Kundenservice der WEVG eingesetzt. Der Kundenservice unterteilt sich in zwei Teams. Zum einen in das Team Marketing-Vertrieb-Kundenservice (MVK) und zum anderen in das Team Marketing-Vertrieb-Abrechnung (MVA). Ich bin im Team MVK eingesetzt. Zunächst wurde ich nett begrüßt und erstmal durch die Abteilung geführt. Dabei lernte ich viele neue Kollegen*innen kennen. Danach gab es noch eine Sicherheitseinweisung und dann ging es auch schon los. Ich habe einen Einblick in den Kundenservice und in die Kasse erhalten und durfte viele neue Prozesse kennen lernen. Letztendlich war es ein ereignisreicher und aufregender Tag.

Tylor Holzkamp: Ich habe die Ausbildung zum Anlagenmechaniker angefangen. Ebenso wie in der kaufmännischen Ausbildung gibt es auch hier verschiedene Bereiche, wie beispielsweise Wasser und Gas. An meinem ersten Tag wurde ich im Bereich Wasser eingesetzt. Dort kontrolliert und hält man die Schieber und Hydranten in Stand. Unter anderem haben wir auch Anlagen besichtigt, die dazu beitragen, dass jeder Stadtteil mit genügend Druck versorgt wird. Die Anlagen heißen Druckerhöhungsanlagen. Der Gegensatz dazu sind die Druckminderungsanlagen. Alles in allem war es ein lehrreicher und spannender Tag.

Jannes Kraune: Was wurde beim Knigge Seminar thematisiert?

Emely Chaudry: Bei dem Knigge-Seminar in Braunschweig sind wir zuerst allgemeine Basics in Bezug auf Höflichkeiten und Umgangsformen durchgegangen. Einiges davon wusste man schon, aber man hat trotzdem viel Neues gelernt, sodass der Tag auf jeden Fall interessant war. So haben wir beispielsweise auch besprochen welche Farben man im Büro eher tragen sollte als andere oder wie man sich bei einer Betriebsfeier verhalten sollte, um in kein Fettnäpfchen zu treten. Das Seminar war insgesamt informativ und die Atmosphäre eher locker.

 

Fazit

Jannes Kraune: Insgesamt kann man sagen, dass wir aus der ersten Woche sehr viel mitnehmen konnten. Wir haben viele Eindrücke und Erfahrungen über die WEVG und über das allgemeine Arbeitsleben erhalten. Besonders interessant war, dass wir gleich zu Beginn fast jedes Team kennen lernen durften. Dabei fiel überall direkt das gute Arbeitsklima und der freundliche Umgang unter den Kollegen*innen auf. Ebenfalls haben wir gelernt, wie wichtig Vertrauen und der respektvolle Umgang miteinander im Arbeitsleben ist. Die erste Woche war in allem sehr lehrreich, spannend und eindrucksvoll und wir wünschen allen kommenden Azubis und Praktikanten der WEVG eine genauso schöne Einführungswoche.

 

 

Ausbildungsstart 2020

Wir sind Charline Deubel, Dorian Bartels, Lennart Loske und Jan Jaczak. Am 3. August 2020 haben wir unsere Ausbildung zur/zum Industriekauffrau/-mann bei der WEVG begonnen. Wir wollen hiermit einen kleinen Einblick in die ersten Tage unserer Ausbildung geben, wie uns die Ausbildung bis jetzt gefällt und wie es uns trotz der derzeitigen Situation ergangen ist.

Am ersten Tag haben wir uns morgens getroffen und wurden von unseren Ausbildern Leona Borsum, Sebastian Helmke und Benno Güldner begrüßt. Zum Anfang spielten wir ein kleines Spiel, damit wir uns gegenseitig besser kennenlernen. Anschließend wurden wir mit der Betriebsvereinbarung, dem Verhaltenskodex etc. von der WEVG vertraut gemacht. Anschließend gab es einen Rundgang durch die Verwaltung. Zum Schluss wurden wir noch über die Arbeitssicherheit aufgeklärt und danach war der erste Tag auch schon vorbei.

Am zweiten Tag haben wir uns im Hochseilgarten in Salzgitter – Fredenberg getroffen. Bevor es jedoch zum Klettern ging, haben wir noch ein paar Spiele gespielt, die zur Teambildung beitrugen und das Vertrauen ineinander stärkten. Bei einem Spiel ging es darum, dass wir alle versuchen mussten, uns auf eine Wippe zu stellen. Das Ziel dabei war, dass alle auf die Wippe steigen ohne dass die Wippe den Boden berührt. Dies war gar nicht so einfach aber nach ein paar Versuchen hatten wir es endlich geschafft und waren alle froh darüber.

Dann ging es auf zum Klettern. Manche von uns trauten sich gleich auf 10 Meter Höhe, die anderen versuchten es erstmal auf 5 Metern Höhe. Für manche von uns, die Höhenangst hatten, waren die 10 Meter schon eine Herausforderung, jedoch hat sich jeder am Ende getraut. Uns allen hat der Tag sehr viel Spaß gemacht und so ist jeder mit einem kleinen Sonnenbrand nachhause gefahren.

Am dritten Tag haben wir uns an dem Standort SZ-Bad Finkenkuhle getroffen. Zuerst wurden wir in der Technikzentrale in der Finkenkuhle ein wenig herumgeführt.  Anschließend sind wir zusammen mit unseren Ausbildern und einem JAV Mitglied die verschiedenen Standorte der WEVG abgefahren. Dies war sehr spannend, da wir so einen kleinen Einblick in jede einzelne Abteilung/ Standort erhalten und erfahren haben, welche Funktionen diese haben.

Nachdem wir die einzelnen Standorte abgefahren sind und viel technisches Hintergrundwissen mitgenommen haben, haben wir die Geschäftsführer Herrn Krause und Herrn Zink bei einem kleinen Snack kennengelernt. Nach diesen drei aufregenden Tagen haben wir uns alle besser kennengelernt und freuten uns nun auf die nächsten Wochen der Ausbildung.

Der vierte Tag ließ auch nicht mehr lange auf sich warten, dort wurden wir den einzelnen Bereichen zugeordnet, angefangen bei der Poststelle, dem Kundenservice bis hin zur IT.

Trotz der schwierigen Lage aufgrund von COVID-19 hat die WEVG es geschafft, uns ein umfangreiches Ausbildungserlebnis zu ermöglichen. Leider konnten wir bisher nicht so viele Einblicke in die technischen Teams werfen, da dies ein zu hohes Risiko darstellen würde. Wir sind aber schon sehr gespannt darauf, wie so ein Alltag in der Technik aussieht und freuen uns schon, später daran teilhaben zu können. Die anderen Abteilungen konnten wir dafür aber umso besser kennenlernen.

Rückblickend auf die ersten sechs Monate bei der WEVG können wir sagen, dass die Ausbildung sowohl abwechslungsreich als auch anspruchsvoll gestaltet ist. Wir sind bisher sehr zufrieden mit der Ausbildung und freuen uns schon auf die noch folgende Zeit. Wir freuen uns schon auf die nächsten Azubis und hoffen, dass sie genauso spannende, erste Tage haben wie wir sie hatten.

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

wir sind die Auszubildenden Tom Hinz und Niklas Eckert.

Zurzeit absolvieren wir eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik und sind im 2. Lehrjahr.

Unsere Ausbildungszeit verbringen wir im Ausbildungszentrum der Avacon Netz GmbH in Hannover (Rethen), wo wir theoretische und praktische Ausbildungsinhalte vermittelt bekommen. Der Berufsschulunterricht ist in der BBS-ME in der Hannover Innenstadt.
Der betriebliche Teil der Ausbildung bei der WEVG findet am Standort Salzgitter-Bad statt, wo wir verschiedene Abteilungen kennen lernen und praktische Erfahrung sammeln können.

Wir möchten euch einen kleinen Einblick von unserem letzten Installationsprojekt im Ausbildungszentrum zeigen.

Zum Anfang haben wir mit Hilfe des Zeichenprogramms SPlan Stromlaufpläne für die Haupt- und Unterverteilung gezeichnet, woraufhin wir festgelegt haben wie viele Klemmleisten wir benötigen.

Im nächsten Schritt haben wir für die Klemmleisten Klemmenbelegungspläne erstellt und anschließend am PC in Microsoft Excel digitalisiert. Als wir fertig mit der Dokumentation waren, ging es auch schon an das Montieren der Schaltschränke an der Wand. Die Zuleitung zur Hauptverteilung wurde gelegt und angeschlossen. Danach fingen wir an mit der Verdrahtung der Hauptverteilung nach erstelltem Stromlaufplan. Als nächstes war dann die Unterverteilung dran.

Um den Strom aus der Hauptverteilung in die Unterverteilung zu bekommen, mussten wir Leitungsinstallationsrohre mit der Hilfe von Schellen an der Wand zwischen den Schaltschränken montieren.

Damit eingesehen werden kann, wieviel Strom verbraucht wird, haben wir eine analoge Anzeige angebracht. Für die Anzeige haben wir entsprechend des momentanen Stromverbrauchs ein Programm mit einer speicherprogrammierbaren Steuerung ausgearbeitet.

Zum Schluss wurde unsere Schaltung in Betrieb genommen und von einem Ausbilder überprüft.

Letztendlich hat uns das Installationsprojekt nicht nur weiter im Team gestärkt, sondern wir haben auch viel Neues erlernt.

Es war ein schönes Projekt.

Wir sind Tim Hofmeister und Eduard Ruppel, Auszubildende zum Elektroniker für Betriebstechnik im dritten und letzten Ausbildungsjahr. Unsere Ausbildung ist in verschiedene Blöcke untergliedert. Den praktischen Part vermitteln uns die Kollegen der WEVG selbst, die theoretischen Inhalte werden uns in der Berufsschule sowie in der Ausbildungsabteilung der Avacon Netz GmbH in Hannover Rethen vermittelt.

Am 29.01.2020 ging es für uns gemeinsam mit den anderen Auszubildenden der Ausbildungsabteilung endlich los. Nach einer 5-stündigen Busfahrt erreichten wir die Bildungsstätte Linowsee.

Nach unserer Ankunft hatten wir auch schon das erste theoretische Seminar zum Thema „Defensives Fahren“. Eines der Hauptthemen waren hier die Sicherheitssysteme ABS und ESP. Am Abend haben wir uns mit einer Gruppenstärke von ca. 10 Azubis die hauseigene Kegelbahn reserviert.

Am zweiten Tag machten wir nach einer kurzen Einweisung in unserem Leihwagen die Rundfahrt nach Berlin. Die Strecke belief sich auf etwa 200km. Unser Fahrtrainer, der mit im Auto saß, gab uns Tipps, wie wir unser Fahrverhalten im öffentlichen Straßenverkehr noch verbessern können. Das Highlight an der Tour war für mich eindeutig das Besichtigen des Berliner Olympiastadions.

Am dritten Tag stand nun das praktische Seminar auf dem Verkehrsübungsplatz an. Wir konnten hier die Grenzen der verschieden PKWs austesten und selbst miterleben, wie es sich verhält, wenn das Fahrzeug zum Beispiel auf der hinteren Achse ausbricht. Eine andere Übung war das Umfahren von in 10m Abstand aufgestellten Pylonen mit einem Tempo von 40-55 km/h.

Um ca. 15:00 ging es für uns dann auch schon wieder Richtung Hannover zum Betriebsgelände der Avacon.

Zum Abschluss kann man noch dazu sagen, dass das Fahrsicherheitstraining uns sehr sensibilisiert hat und wir nun um so mehr auf den ausreichenden Sicherheitsabstandhaltung im Straßenverkehr achten.

Es war eine tolle Erfahrung!

Einblick in meine Ausbildungszeit

Hallo liebe Leser,

mein Name ist Henrike Müller, ich bin 20 Jahre alt, seit dem 01.08.2019 bei der WEVG in Salzgitter-Lebenstedt und mache die Ausbildung zur Industriekauffrau.

Zu Beginn der Ausbildung bekamen wir von unserer Ausbilderin einen Ausbildungsplan, anhand dessen wir uns schon einmal einen ersten Eindruck verschaffen konnten, in welchen Teams wir in den kommenden Monaten sein werden.

Zu aller erst wurde ich im Kundenservice der WEVG eingesetzt. Der Kundenservice ist in zwei Teams unterteilt. Zum einen das Team Marketing-Vertrieb-Abrechnung (MVA), welches für die An- und Abmeldungen der Kunden zuständig ist. Zum anderen das Team Marketing-Vertrieb-Kundenservice (MVK). Ich wurde vorerst im Team MVA eingesetzt. Die Tätigkeiten waren sehr abwechslungsreich und die Zeit hat mir sehr viel Freude bereitet, da man sowohl Aufgaben am PC bearbeitet hat, als auch den direkten Kundenkontakt hatte.

Die Zeit verging wie im Flug und so stand die nächste Abteilung für mich an; die Poststelle. Hier durfte ich zwei Wochen lang Briefe sortieren, frankieren, Pakete beschriften, Post verteilen und viele weitere Aufgaben verrichten.

Danach folgten die Abteilungen TI (Informationsmanagement) und TIZ (Zählerwesen) für jeweils zwei Wochen. Als Industriekauffrau ist es normalerweise unüblich, dass man technische Teams kennenlernt, aber die WEVG bietet diese Möglichkeit an, um viele verschiedene Eindrücke zu sammeln, und den Aufbau bzw. die Struktur des Unternehmens besser zu verstehen. Ich persönlich fand das sehr interessant, da ich auch durch mein Hintergrundwissen in der Schule, z.B. im Bereich Informatik, Kleinigkeiten anwenden konnte.

Die WEVG bietet ebenso die Möglichkeit sich während der Arbeitszeit auf die Schule vorzubereiten, seien es Hausaufgaben oder bevorstehende Klausuren. Dies muss natürlich mit den Teams abgesprochen werden, aber wenn du gerade keine direkte Aufgabe hast, besteht diese Option, was meiner Meinung nach nur für die WEVG spricht.

Danach hieß es für mich wieder zurück in den Kundenservice, aber diesmal in das Team MVK. Das Team ist für Abschläge, Mahnungen und Sperrungen der Kunden zuständig, was total spannend ist. Derzeit unterstütze ich das Team MVP, welches sich mit dem Privat- und Geschäftskundenvertrieb beschäftigt. Ebenso bieten sie Förderungsmaßnahmen, wie z.B. „Wärmecontracting“, „Kunden werben Kunden“ und viele weitere Dinge an. Nächste Woche steht für mich schon der nächste Bereichswechsel an. Ich komme nun in den Einkauf und bin schon total gespannt, was mich dort erwartet.

In diesen 6 Monaten konnte ich mir insgesamt schon ein sehr gutes Bild von der WEVG verschaffen, da man in viele unterschiedliche Bereiche des Unternehmens Einblicke erhält. Ich kann nur positiv zurückblicken und freue mich auf die kommenden Monate bei der WEVG.

 

Teambildende Maßnahme

Wie jedes Jahr, hatten wir auch dieses Jahr unsere Teambildende Maßnahme mit unserer Ausbilderin.

Am 25. Oktober 2019 besuchten wir das Hidden, einen Escape Room in Braunschweig. Wir teilten uns in drei Gruppen auf, welche vorher ausgelost wurden. Jede Gruppe erkundete einen spannenden Raum. Zusammen haben wir nicht nur aufregende Rätsel gelöst, wir hatten auch noch eine Menge Spaß und lernten uns alle besser kennen. Einige Rätsel waren schwieriger, andere leichter. Es gab viele knifflige Aufgaben, doch zusammen haben wir das super gemeistert und sind an unser Ziel gekommen!

Nach einer aufregenden Zeit im Hidden sind wir noch gemeinsam Essen gegangen und konnten uns untereinander austauschen.

Ein Tag bei ProASS - Technische Ausbildung zum Anlagenmechaniker

So läuft ein normaler Arbeitstag bei ProASS ab: Die Arbeit fängt jeden Morgen um 6:30 Uhr an. Man startet den Tag mit der Morgenrunde in der Werkstatt. Da fragen die Meister, ob wir alle etwas zu tun haben und ob alles in Ordnung bei uns ist. Wenn alles in Ordnung ist, startet der Tag richtig. Die Azubis aus dem 1ten Lehrjahr gehen an ihre Werkbänke und die Anlagenmechaniker aus dem 2ten Lehrjahr gehen in die Schweißerei. Wir im 1ten Lehrjahr haben momentan den Grundlehrgang Metall, d. h. Metallverarbeitung Feilen, Sägen, Bohren usw. Derzeit machen wir einen Würfel mit Grundplatte und Verschraubungen. Unter anderem hat man noch andere Lehrgänge, z. B. Blechlehrgang, Drehen und Fräsen, Technische Kommunikation, Elektrolehrgang und Schweißen. Ab dem 2ten Lehrjahr kommen die Anlagenmechaniker in die Schweißerei. Dort werden uns verschiedene Schweißverfahren beigebracht und anschließend wird man auf die Abschlussprüfung 1 vorbereitet. Zurzeit üben wir für die Abschlussprüfung 1 und bauen alte Prüfungen nach. Um euch zu zeigen, was wir im 1ten und 2ten Lehrjahr machen, haben wir noch ein paar Bilder für euch.

Liebe Grüße von den Anlagenmechanikern aus dem 1ten und 2ten Lehrjahr:

Fabrice Klinkosch
Torben Arzbach
Paul Abraham
Hinnerk Nagel
Shakir Othman

Unsere Ausbildung zum Anlagenmechaniker

Hallo liebe Leser!

Wir sind die Azubis Jean und Benjamin. Wir machen bei der WEVG unsere Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und möchten Euch heute mehr Einblicke in unsere Ausbildung und den dazugehörigen Tätigkeiten geben. Dank der Wechsel zwischen den vielen Abteilungen und Teams, haben wir bei uns die Möglichkeit, die verschiedenen Aufgabenbereiche der WEVG aus mehreren Blickwinkeln kennenzulernen. Ebenso haben wir auch die kleinen, aber wichtigen Tätigkeiten durchgeführt, wie z.B. eine Hydrantenkontrolle. Hierbei wird geprüft, ob der Hydrant ausgeschildert ist, die Kappe leicht zu öffnen ist, das Gestänge sich leicht oder schwer drehen lässt und, ob der Hydrant entwässert. Das alles ist wichtig, um im Falle eines Brandes der Feuerwehr schnellen Zugang zum Netz zu ermöglichen. In anderen Teams durften wir auch die Erfahrung im Umgang mit Kunden machen, wie z.B. bei einer Gashausanschlusskontrolle, oder der Erneuerung einer Wasserzähleranlage. Zuletzt durften wir über die Wintermonate hinter die großen Kulissen der Wärmeabteilung schauen und lernten die in ganz Salzgitter verteilten Heizungsanlagen kennen. Was groß und sehr kompliziert aussieht, wird nach einer detaillierten Unterweisung zu einem kleinen, logischen und verständlichen System. Die Aufgabenbereiche und Teams der WEVG gewähren viele Einblicke in die großartige Technik und die Wichtigkeit der Firma, sowie ihrer Mitarbeiter, die täglich ihr Bestes geben, um alle Systeme problemlos am Laufen zu halten. Da wir aber noch nicht am Ende unserer Ausbildung angekommen sind, sind wir darauf gespannt, was uns noch alles an Aufgaben und lehrreichen Tätigkeiten erwarten wird.

Wir wünschen Euch daher noch viel Spaß und geben weiterhin unser Bestes.

 

Unser Projekt „Fahrzeugbeklebung“

Da es immer schwieriger wird gute Azubis zu bekommen, gab es im letzten Jahr Gedanken, neben Ausbildungsmessen oder Zeitungsannoncen, zusätzliche Werbung zu machen.

Es gab den Vorschlag, Betriebsfahrzeuge mit entsprechender Werbung zu bekleben, woraus ein Azubi-Projekt entstand.

Anfangs wurden Ideen gesammelt, wobei der Fantasie freien Lauf gelassen werden konnte. Jede noch so kleine Idee wurde aufgeschrieben und später im Team vorgestellt. Es wurden Slogans entwickelt und passende Fotos mit unseren Azubis gemacht. Zusammen haben wir uns die besten ausgesucht und letztlich unserer Ausbilderin, der Teamleiterin Personal sowie auch dem Bereichsleiter Personal und der Geschäftsführung vorgestellt. Diese haben uns Feedback gegeben und die besten drei Vorschläge ausgewählt, welche vollends fertiggestellt wurden.

Zeitgleich wurden die zu beklebenden Fahrzeuge ausgewählt. Dabei wurde auf die Laufzeit der Leasingverträge sowie auf die Gebiete, in denen die Fahrzeuge hauptsächlich unterwegs sind, geachtet.

Mit der Firma, welche die Beklebung durchführen sollte, konnten nun auch die Termine für die Beklebung festgelegt werden, welche an die betroffenen Kollegen weitergeleitet wurden.

Es war ein langer Prozess von den ersten Ideen bis hin zur fertigen Folie, aber es hat sich gelohnt. Wir sind stolz, dass wir an so einem großen Projekt mitarbeiten durften und hoffen, viele neue Auszubildende für unseren Betrieb gewinnen zu können. Durch die Übertragung dieser Aufgabe, die wir weitestgehend selbstständig bearbeitet haben, konnten viele Erfahrungen gesammelt werden.

 

WEVG-Power beim Stiftungslauf

Im August 2019 nahmen eine Vielzahl von Kolleginnen und Kollegen der WEVG beim 13. Landessparkassen Stiftungslauf rund um den Salzgittersee teil.

Gestartet wurde über die Distanzen Walking 5,4 km oder Laufen 5,4 km oder 10,8 km. Im Anschluss fand noch der Staffellauf über 4 x 1,2 km statt, bei dem die WEVG mit 4 Staffeln vertreten war.

Das Wetter stand der Veranstaltung fast schon zu wohlgesonnen gegenüber, aber alle Läufer schafften es trotz der Hitze unbeschadet ins Ziel und wurden sofort mit Wassermelone und Getränken versorgt.

Mit dem Gruppenpokal ging es nach einem schönen Vormittag nach Hause.

Fotos: Rudolf Karliczek

Ausbildungsstart 2019

Die ersten Tage unserer Kennlernphase

Wir, die Auszubildenden Industriekaufleute, Alina Casavecchia, Marie-Sophie Hunger, Vanessa Malek und Henrike Müller, die Elektroniker Niklas Eckhart und Tom Hinz, die Anlagenmechaniker Paul Abraham, Hinnerk Nagel und Shakir Othman sowie die Jahrespraktikantin Svea Matthay geben Ihnen einen Einblick in unsere ersten Tage der Kennlernphase.

Der erste Tag begann um 08.00 Uhr mit einer Fragerunde zum Kennenlernen. Ziel dabei war es, sich einen Partner zu suchen und diesen besser kennenzulernen, indem man versucht hat, gegenseitige Interessen zu erraten. „Gutes Gelingen“ dachten wir uns… zu früh gefreut. Leichter gedacht, als getan. Nachdem wir uns einander vorstellten, erwarben wir viel Wissen über den Verhaltenskodex, die Betriebsvereinbarung der WEVG und Einiges mehr. Das 2. und 3. Lehrjahr hatten sich für uns eine spannende Aufgabe überlegt. Wir bekamen Zettel mit Informationen der Teams und hatten die Aufgabe diese zu erraten. Im Anschluss stellten wir uns in jedem Team vor, denn alle waren schon gespannt auf uns!

Die Hälfte des Tages war um und wir haben zusammen mit den anderen Lehrjahren Mittagspause gemacht. Die Nervosität wurde uns genommen, denn die Mitarbeiter und Azubis haben uns freundlich aufgenommen, sodass wir uns gleich wohlfühlten. Als letztes durften wir uns eine Präsentation und einige Videos zum Thema Arbeitssicherheit anhören, denn Sicherheit ist das A und O und wird bei der WEVG besonders großgeschrieben. Schlussendlich war der erste Tag um und wir waren alle stolz auf uns, den Tag so gut gemeistert zu haben.

An dem nächsten Tag trafen wir uns in Fredenberg im Hochseilgarten. Vorerst haben wir einen Wertevertrag erstellt. Dabei ging es darum, unsere Wünsche und Ziele für den Tag zu vermerken. Die erste der vielen Aufgaben war das Bälle zuwerfen. Wir stellten uns im Kreis auf und warfen uns in einer bestimmten Reihenfolge Bälle zu, welche sich von Runde zu Runde vermehrten. Ein weiterer Auftrag war es, uns auf eine große Wippe zu stellen, ohne, dass die Wippe den Boden berührt. Anfangs stellten wir uns etwas an, aber nachdem wir eine gute Teamarbeit hinlegten und uns eine kluge Taktik überlegten, haben wir diese und andere Aufgaben gemeinsam gemeistert. Bevor es zum Klettern ging, machten wir eine Pause, um uns zu erholen und zu stärken. Nun war es soweit. Die Betreuer Vivi-Ann und Daniela machten uns kletterbereit. Einige nutzten die Gelegenheit auf 10 Meter hoch zu klettern, andere fühlten sich auf 5 Metern oder auf dem Boden wohler. Paul hat sich sogar getraut kopfüber wie Spiderman herunter zu hängen. Props an dich! Letztlich besprachen wir unsere Highlights des Tages und kamen zu dem Entschluss, dass der Höhepunkt des Tages unser neu erworbenes gegenseitiges Vertrauen und die gelungene Teamarbeit waren.

Nach dem Wochenende besuchten wir noch die anderen Standorte der WEVG. Haupttreffpunkt war die Technikzentrale in der Finkenkuhle, bei der wir uns erstmals alle gemeinsam einen Einblick in die Lagerhalle und über die dortigen Teams verschafften. Wir besichtigten eine Wärmestation sowie den Hochbehälter Schäferstuhl. Im Anschluss begann eine lustige Challenge. Wir bekamen 3 Blätter Klopapier, Klebeband, einen mit Wasser gefüllten Ballon, 15 Strohhalme und eine Schere. Das Ziel bestand darin, eine Schutzhülle für den Ballon zu bauen, sodass er nicht kaputt geht, wenn wir ihn fallen lassen. Während ein Team das Bauwerk zu einem Fallschirm umbaute, hatten andere noch keine sichere Taktik. Verständlich, denn die Challenge forderte uns alle heraus! Doch auch diese Aufgabe schafften wir mit hervorragender Teamarbeit. Wir alle waren Sieger, denn alle Ballons schafften es einige Runden zu überleben.

Die Mittagspause nutzten wir dazu, gemeinsam lecker zu grillen und uns alle untereinander besser sowie auch die Geschäftsführung näher kennenzulernen. Im Anschluss beschäftigten wir uns mit unseren Wertevorstellungen sowie denen der WEVG. Am Ende des Tages waren wir uns alle sicher, jetzt ist das Eis gebrochen, denn die Einführungstage gaben uns genug Zeit uns einander und unsere Werte besser kennenzulernen, sodass einer guten Zusammenarbeit nichts mehr im Weg steht. Dafür bedanken wir uns nochmal herzlich bei unseren Ausbildern Herrn Güldner, Herrn Helmke und Frau Kury, dass sie sich die Zeit nahmen uns intensiv über die Wichtigkeit der Werte aufzuklären und uns die ersten Tage unserer Ausbildung so gestalteten, wie wir es uns wünschten.

Ausbildung im Team Wärme

Hey Leute,

ich, Marie-Sophie Hunger, Auszubildende zur Industriekauffrau im 1. Lehrjahr, befinde mich aktuell am Standort „Zur Finkenkuhle“. Hier befinden sich die technischen Teams. Ich hatte die Möglichkeit, mir einen Eindruck von den Aufgaben des Teams TBP zu verschaffen. Wenn ihr kreativ seid und Spaß habt, neue Ideen und Konzepte zu entwickeln, dann ist TBP genau das Richtige für euch. Meine Aufgabe war es, ein Vermarktungskonzept für das Baugebiet in Salzgitter Thiede für die kalte Nahwärme zu entwerfen. Der erste Schritt war das Sammeln von Argumenten, woraus dann letztlich das Endprodukt entstand. Ich konnte meiner Kreativität freien Lauf lassen und es entstanden mehrere Flyer sowie eine Werbeaktion.

Meine Hauptaufgaben im Team TB2-Wärme waren das Erstellen von Exceltabellen und das Übertragen von Verträgen. Die Aufgaben haben mir eine Menge Spaß bereitet und ich nehme sehr viel an Hintergrundwissen mit.

Besichtigung bei Jägermeister

Im Rahmen des Wandertages unserer Berufsschulklasse haben wir am 02.07.2019 die Firma Jägermeister in Wolfenbüttel besichtigt. Über die Geschichte, die Marketing-Strategie sowie die Herstellung des Likörs konnten wir sehr interessante Dinge herausfinden. Das Highlight der Tour war ein Raum, wo man selbst einige der 56 Zutaten mit den eigenen Sinnen kennenlernen konnte. Es war ein informativer und schöner Tag mit unserer Klasse, den wir lange in Erinnerung behalten werden.

WEVG-Team startet beim 33. Braunschweiger Nachtlauf

Wer läuft mit?

Zum ersten Mal wollte die WEVG mit einem Team beim Braunschweiger Nachtlauf an den Start gehen. Fast niemand hatte bislang an diesem Event teilgenommen, obwohl es direkt in unmittelbarer Nähe stattfindet. So fanden sich nach dem Aufruf im Intranet relativ schnell begeisterte Sportlerinnen und Sportler aus WEVG-Ausbildung, Technik und Verwaltung.

Nach 4 gemeinsamen und diversen einzelnen Laufeinheiten starteten am Freitag, den 21.06.2019, um 21:30 Uhr 16 WEVGler beim Mannschaftslauf des Braunschweiger Nachtlaufes.

Mildes Wetter samt eintretender Dämmerung, eine interessante Streckenführung durch Braunschweigs Innenstadt sowie klatschende Zuschauermengen stimmten die Läuferinnen und Läufer positiv auf den Lauf ein. 

Über eine Strecke von 6, 5 km wurden alle Läuferinnen und Läufer von den Zuschauern angefeuert.  Angespornt von der Atmosphäre liefen alle begeistert ins Ziel ein.

Jeweils 4 Läuferinnen und Läufer wurden als Mannschaft gewertet, wobei sich die Zusammensetzung mit dem Zieleinlauf entschied.

Die “Top 4“ der WEVG erreichten mit einer Zeit von 2:00:22 (Addition der einzelnen Laufzeiten: 27:11 + 29:50 + 31:07 + 32:14) den 60. Platz von 422 teilnehmenden Mannschaften. 

Team 2 erreichte mit einer Gesamtzeit von 2:12:56 Platz 145, Team 3 Platz 273 in einer Zeit von 2:28:46 und Team 4 belegte mit einer Laufzeit von 3:00:33 Platz 406.

Es war für alle ein erfolgreicher Abend und nun heißt es „nach dem Lauf ist vor dem Lauf“– am Sonntag, den 25.08.2019, startet die WEVG vormittags beim 13. Landessparkassen Stiftungslauf rund um den Salzgittersee.

Wir freuen uns auf alle, die dabei sein möchten! Hier steht der gute Zweck im Vordergrund, denn die Startgelder werden gemeinnützigen und sozialen Projekten in Salzgitter zugeführt.

Werksbesichtigung bei VW in Wolfsburg

Am 15.05.2019 haben wir das VW-Werk in Wolfsburg besichtigt. Wir haben uns die Fertigung vom Blech, über die Hochzeit bis hin zum fertigen Auto angeschaut. Der Tag war sehr informativ und erlebnisreich. Es war für uns eine großartige Gelegenheit einmal hinter die Kulissen eines Weltkonzernes wie Volkswagen zu blicken.

Azubiprojekt 2019 #SchrittFürSchrittFit

Auch in diesem Jahr gab es ein Projekt zum Thema Gesundheit am Arbeitsplatz.

Ende Januar haben wir Azubis uns im Rahmen des alljährlichen Azubi-Projekts zusammengesetzt. Ziel war es, die Mitarbeiter im Büro sowie im Alltag zu mehr Bewegung zu animieren und somit einen gesünderen Lebensstil zu fördern. Im Zuge dessen wurde ein 6-wöchiger Schrittzähler-Wettbewerb ausgearbeitet.

Nach zwei Tagen der Ausarbeitung konnten wir in der darauffolgenden Woche den verschiedenen Teams unsere Wettbewerbs-Idee #SchrittFürSchrittFit präsentieren und die Mitarbeiter in die Nutzung der Schrittzähler einführen. Um einen Ansporn zu geben, hatten wir die Mitarbeiter zuvor über die gesundheitlichen Risiken von Bewegungsmangel aufgeklärt und zusätzlich positive Aspekte für einen gesunden Lebensstil aufgezeigt.

Trotz anfänglicher Skepsis unsererseits, ob die Ideen zum Projekt genügend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begeistern können, wurden wir von der gezeigten Laufbereitschaft positiv überrascht. Aufgrund der unerwartet hohen Nachfrage wurden noch mehr Schrittzähler, als ursprünglich eingeplant waren, benötigt.

Der Wettbewerb fand zwischen den einzelnen Teams der WEVG statt. Jeder Mitarbeiter, der an dem Wettbewerb teilnehmen wollte, hat zuvor einen Schrittzähler erhalten. Wöchentlich nannten uns die Teilnehmer des Wettbewerbs ihre Gesamtschrittzahl. Die Schritte wurden in eine Auswertungstabelle eingepflegt. Um den Wettbewerb fair zu halten, wurde bei der Auswertung der Schritte für jedes Team ein Durchschnitt ermittelt, damit es aufgrund unterschiedlicher Teamgrößen nicht zu Benachteiligungen kommen konnte. Am Ende des Wettbewerbs sollte das Team mit dem höchsten Gesamtdurchschnitt mit einem großen gesunden Frühstück belohnt werden.

Nach drei von sechs Wochen waren alle nach wie vor mit viel Spaß und Motivation dabei. Regelmäßig wurden wir gefragt, wie denn die Zwischenstände aussehen und ob man im Vergleich zu den anderen Teams gut im Rennen stehen würde. Das zeigte uns, dass viel Interesse daran bestand, diesen Wettbewerb für das Team zu gewinnen.

Es war schön zu sehen, wie die Kolleginnen und Kollegen der einzelnen Teams zusammen an einem Strang gezogen haben, um gemeinsam als Team den ersten bzw. bestmöglichen Platz in der WEVG-Gesamtwertung zu erreichen. Im ganzen Unternehmen hatte sich großes Interesse ergeben und auch teamübergreifend wurde das Thema Bewegung diskutiert. Durch den vorgegebenen Wettbewerb war der Elan der Mitarbeiter zu spüren. Man motivierte sich gegenseitig und schaffte es so, sein tägliches Schrittziel von 10.000 Schritten zu erreichen.

18.786.067 Schritte oder auch 13.320 km lautete unser Halbzeitstand. Läge man unsere gelaufene Strecke auf eine Weltkarte, so könnten wir mit der bisher zurückgelegten Entfernung, von Salzgitter bis nach Washington, D.C. und wieder zurücklaufen.

Auch wenn einige Schrittzähler nicht wie geplant ihre Funktion erfüllt haben, ließ sich niemand entmutigen weiter zu zählen, alternativ mit eigenen Geräten. Am Ende der sechs Wochen konnten wir ein Siegerteam (472.045 Schritte) ermitteln.

Insgesamt haben wir alle gemeinsam 36.991.269 Schritte zurückgelegt. Das sind 25.727 Kilometer, was einer Strecke von der WEVG bis nach Papua-Neuguinea und zurück entspricht. Durchschnittlich waren das 6.591 Schritte pro Tag, mit persönlichen Höhen und Tiefen.

Letzten Endes können wir sagen, dass es für alle Beteiligten ein voller Erfolg war. Das Thema Bewegung am Arbeitsplatz ist den Mitarbeitern auch weiterhin im Gedächtnis geblieben. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal für die Teilnahme und große Laufbereitschaft aller Teams bedanken. Wir freuen uns bereits auf das nächste interessante Projekt.

Ausbildungsstart 2018: Unsere Einführungstage bei der WEVG

Hallo! Wir sind Lea Bederke, Nathalie Güldner, Niklas Klauenberg und Felix Policha. Am ersten August haben wir unsere Ausbildung im kaufmännischen Bereich der WEVG zum/zur Industriekaufmann/-frau begonnen. In der Technik werden Nico Fleiß und Leon Theune zum Elektroniker, sowie Fabrice Klinkosch und Torben Arzbach zum Anlagenmechaniker ausgebildet.

Wir hatten das Glück die Ersten zu sein, die solche Einführungstage erleben durften.
An unserem ersten Tag gingen wir, nach einer kurzen Begrüßungs- und Kennenlernrunde, die Betriebsordnung, Datenschutz, AGG und weiteres durch und bekamen dann eine Sicherheitsunterweisung. Daraufhin haben wir uns in zwei Gruppen geteilt und mussten nach dem Prinzip einer Schnitzeljagd die Teams anhand von Hinweisen erraten und haben diese dann besucht. So konnten wir uns schon mal einen kleinen Einblick verschaffen und uns in den jeweiligen Teams vorstellen. Nachdem wir mit dieser Methode alle kennengelernt haben, wurde eine Mittagspause gemacht. Anschließend sind wir noch weitere wichtige Unterlagen durchgegangen. Nach diesen vielen Informationen war der erste Tag dann auch schon rum.

Am zweiten Tag haben wir uns in SZ-Fredenberg am Seilgarten getroffen. Dort haben wir zuerst in einem Seminarraum ein paar Grundregeln aufgestellt und unterzeichnet.
Das Gruppen-Jonglieren war unsere erste Aufgabe. Dabei mussten wir uns Bälle in einer bestimmten Reihenfolge zuwerfen. Die Schwierigkeit dabei war es, dass immer mehr Bälle dazukamen. Zum Ende wurde noch einer in Rückwärtsrichtung geworfen. Nachdem wir dies mehr oder weniger gemeistert haben, machte unsere Gruppe sich auf den Weg Richtung Seilgarten.
Dort war das Ziel mithilfe von kleinen Brettern auf die sogenannte „Party-Insel“ zu gelangen. Das Besondere dabei war es, mit weniger Brettern als Gruppenmitgliedern die andere Seite zu erreichen. Diese durften dabei nicht losgelassen werden, da sie sonst verloren gegangen wären. Also musste immer eine Hand oder ein Fuß diese berühren. Nach kurzer Diskussion haben wir mit unseren Ausbildern Herrn Güldner, Herrn Helmke und Frau Kury eine effektive und schnelle Methode gefunden, indem wir durch Teamwork die Bretter an vorderster Stelle durchreichen konnten.
Wir schafften es den „Fluss“ zu überqueren und verloren dabei nur eines der Bretter.

Die nächste Aufgabe bestand darin, alle Azubis und Ausbilder auf eine Wippe zu bringen, ohne dass diese den Boden berührt. Nach circa einer Stunde Grübeln und Probieren hatten unsere „Trainer“ Nick und Chantal sowie die Ausbilder großes Erbarmen mit uns, sodass nur noch wir Azubis auf die Wippe mussten. Nach einer spontanen Eingebung haben wir es dann doch noch, nach guten anderthalb Stunden, geschafft!
Nach dieser schweißtreibenden Aufgabe hatten wir uns die Mittagspause mit belegten Brötchen verdient. Diese mussten wir uns allerdings mit gefühlten 200 Wespen teilen.

Nach der ordentlichen Stärkung konnte dann in der Seilanlage mit dem Klettern losgelegt werden. Eine kleine aber feine Anlage, bei der es unterschiedliche Höhen von 5 bis zu 10 Metern gab. Einige trauten sich auf Anhieb ganz nach oben zu klettern, andere bevorzugten die Nähe zum Boden. Nachdem sich jeder einmal in die Höhe getraut hatte, bestand die Möglichkeit auf einen Pfahl, Pamper Pole genannt, zu klettern. Dieser umfasste eine Höhe von circa 9 Metern. Je nach Wunsch konnte jedes Gruppenmitglied dort hinunterspringen und einen freien Fall von bis zu zwei Metern erleben. Nach diesem „Kick“ ging es zurück zum Seminarraum, wo wir den Tag Revue passieren ließen und bewerteten. Nach dem Austausch ging auch schon dieser Tag zu Ende.

Am letzten der drei Einführungstage haben wir uns am Standort in Salzgitter-Bad, in der Finkenkuhle, getroffen. Von dort fuhren alle in die Nord-Süd-Straße, wo es eine technische Sicherheitsunterweisung für uns gab. Danach haben wir uns bei den dort untergebrachten Teams vorgestellt.
Anschließend wurde uns eine Gasverteilerstation von innen gezeigt und erklärt wie alles funktioniert. Danach besichtigten wir den Hochbehälter am Schäferstuhl, welcher 3.000.000 Liter Wasser speichern kann. Die letzte Station, bevor es zurück in die Finkenkuhle ging, war die Geschäftsstelle am Bohlweg.
An der Finkenkuhle angekommen, wurden wir von Herrn Güldner auf dem Gelände herumgeführt und von den dortigen Teams begrüßt.
Daraufhin durften wir tüfteln. Alle Azubi-Jahrgänge haben sich zusammengetroffen und sollten, in Gruppen wild durcheinander gewürfelt, mit Spaghetti, Klebeband, einem Stück Seil und einem Marshmallow unter Zeitdruck einen möglichst hohen Turm bauen. Auf der Spitze musste der Marshmallow befestigt werden. Diese Aufgabe gestaltete sich schwierig, was man dadurch erkannte, dass nur ein Turm auf Dauer stehen blieb.
Das Siegerteam bekam eine WEVG-Tasse. Der Rest Papp-Thermometer für den Arbeitsplatz und Display-Cleaner.

Nachdem der Wettbewerb zu Ende war, wurden wir offiziell von den Geschäftsführern Rainer Krause (kaufmännisch) und Torsten Zink (technisch) begrüßt.

So schnell war auch schon der letzte Einführungstag zu Ende. Zum Ausklang wurde bei nettem Beisammensein gegrillt und erzählt.

Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Wir konnten uns untereinander, die Ausbilder, sowie die WEVG mit ihren Teams, besser kennenlernen. Für die nächsten Azubis wünschen wir uns, dass sie ebenfalls so tolle Einführungstage erleben dürfen, da sich dadurch alle besser kennengelernt haben.

Bericht des 2. Lehrjahres: Zoobesuch der IK17

Im Rahmen des alljährlichen Wandertags der Berufsschule haben wir gemeinsam mit unserer Klasse den Zoo Hannover besucht.
Am Montag, den 25.6.2018, ging es in Begleitung von unserer Klassenlehrerin und unserem Politiklehrer los.

Mit dem Zug sind wir nach Hannover gefahren. Begrüßt wurden wir im Hannover Zoo von einer Mitarbeiterin, bei der wir an einer Führung mit dem Schwerpunkt „Der Zoo- ein Unternehmen“ teilgenommen haben.
Die Führung ging etwa eine Stunde und hat uns viele Einblicke in Finanzierungsmaßnahmen eines Zoos, Arbeitsmöglichkeiten etc. gegeben. Beispielsweise wurden wir darüber aufgeklärt, wie die Arbeit von Zoo und Veterinäramt in Sachen Gehege-Gestaltung und Artenschutz funktioniert.
Nach der Führung haben wir alle gemeinsam im Zoo Mittag gegessen. Der Rest des Tages stand uns zur freien Verfügung.

Viele sind gemütlich durch den Zoo geschlendert und haben sich die Tiere angeschaut.
Einige sind kurze Zeit später wieder Richtung Innenstadt gefahren und haben den Nachmittag dort in der Stadt ausklingen lassen. Es war ein gelungener Ausflug.