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Umwelttipp

Unser Kochstudio-Team hat regelmäßig einen Tipp für Sie zu den Themen Upcycling, Umweltschonen, Müllvermeidung, Bastel-Ideen und vieles mehr.

Viel Spaß beim Mitmachen!

 

Geschenke nachhaltig verpacken

Mach es wie die Japaner!

Schon seit vielen Jahrhunderten wickeln Japaner*innen Kleidung und auch Gegenstände in bunte Tücher ein. Furoshiki – japanisch für „Badetuch“ – heißt diese besonders nachhaltige Verpackungsmethode. Besonders gut eignen sich Furoshiki und die damit verbundenen Bindetechniken aus Falten, Wickeln und Knoten für ein müllfreies Verpacken von Geschenken. Denn Sie brauchen dazu kein Geschenkpapier und keine Klebestreifen. Außerdem erhält die beschenkte Person zusätzlich noch ein hübsches, wiederverwendbares Tuch. Die meist quadratischen Tücher können Sie in unterschiedlichen Größen, Farben und mit diversen Mustern online kaufen. In einem Video zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Flasche, ein Buch und eine runde Geschenkbox sehr dekorativ mit einem Furoshiki einwickeln können. Unsere Ideen haben wir dem Buch „Furoshiki“ von Aurélie Le Marec entnommen. Weitere Anleitungen gibt es im Internet.

Duftende Tabs ohne Chemie

Spülmaschinenpulver und Tabs kosten oft viel Geld und sind voller Chemie. Wenn Sie beides selber machen, sparen Sie! Zudem enthalten diese dann weniger Giftstoffe und sind obendrein frei
von Verpackungsmüll. Vermengen Sie 150 g Zitronensäure mit 150 g Natron und 150 g Waschsoda. Fertig!

Damit das Pulver nicht klumpt, bewahren Sie es in einem fest verschließbaren Schraubglas auf. Ein mit Reis gefülltes Stoffsäckchen bindet zusätzlich Feuchtigkeit.

Pro Spülgang reichen zwei Teelöffel.

Wenn Sie zur Mischung noch ca. acht Esslöffel Wasser hinzugeben und fünf Tropfen Orangen- oder Zitronenöl, werden aus dem Pulver ganz schnell Tabs. Die Öle duften nicht nur frisch, sie wirken auch reinigend und antibakteriell. Den festen Brei – er sollte nicht zu flüssig sein – pressen Sie mit einem Teelöffel fest in einen Eiswürfelbehälter und lassen ihn über Nacht trocknen. Die Tabs bewahren Sie am besten auch in Schraubgläsern auf.

Trotz des weichen Härtegrades unseres Wassers sollten Sie je nach Herstellerangaben zusätzlich Salz und Klarspüler nutzen, um Ihr Geschirr vor Kalk- und Wasserflecken zu schützen. Achten Sie daher stets darauf, dass in Ihrer Spülmaschine neben Tabs und Pulver auch genügend Salz und Klarspüler vorhanden sind.

Guten Appetit, liebe Piepmätze!

Leckeres Vogelfutter für den Winter!

Unser Tipp: Bereiten Sie es einfach selbst zu! Meisen, Finken und Sperlinge mögen Sonnenblumenkerne, Rotkehlchen, Amseln und Drosseln Weichfutter, Haferflocken, Kleie oder Rosinen. Erhitzen Sie dafür einfach 250 g Kokosfett in einem Topf, fügen 1 Teelöffel Speiseöl hinzu, mengen 450 g verschiedene Körner unter und füllen alles in Backförmchen, Tassen oder kleine Blumentöpfe. Später nehmen Sie die feste Masse aus der Form, binden Schleifchen drum – fertig sind Futterkränze, -ringe oder -plätzchen!

Zweites Leben für alte Zeitungen - mit Video-Anleitung

Für den Biomüll extra Tüten kaufen?! Das brauchen Sie nicht – weder aus Papier noch aus kompostierbarer Folie, die nicht richtig oder nur sehr langsam verrottet. Hauchen Sie einfach Ihrer ausgelesenen Zeitung neues Le­ben ein! Aus zwei Doppelseiten lassen sich wunderbar eckige Tüten für den Biomüll falten. So sparen Sie nicht nur Geld für den Kauf neuer Tüten, sondern schonen wertvolle Ressourcen, die bei der Herstellung der Tüten anfallen.

Bunte Bienen-Hotels basteln - mit Video-Anleitung

Wildbienen, Florfliegen und andere Insekten lieben das Nisten an ruhigen Orten. Dafür können Sie ihnen ganz einfach Nisthilfen selbst basteln – aus Konservendosen, die Sie mit bunter Acrylfarbe in schwarz-gelbe Bienen oder rot-schwarze Käfer verwandeln. Alternativ können Sie auch farbiges Klebeband verwenden. Zwei Kulleraugen und sechs schwarze Wollfäden mit Holzperlen als Insekten-Beinchen ergänzen den hübschen Insekten-Look. Danach bohren Sie noch vorsichtig zwei Löcher in die Dose für die Aufhängung. Fürs Innere formen Sie aus Moosgummi oder Wellpappe kleine Röllchen und stopfen etwas Stroh dazwischen.

Und schon ist das Bienen-Hotel bezugsfähig!