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Energieberatung - Unser Service für Sie

Ob der Kauf eines neuen Haushaltsgerätes, wie etwa einer Waschmaschine, ansteht, entscheiden Sie. Worauf Sie achten müssen, wenn Sie energieeffiziente Geräte kaufen möchten, wissen wir – die Kundenberater der WEVG.

Sie möchten regenerative Energien sinnvoll nutzen oder die Energieversorgung Ihres Bauvorhabens auf Ihre Bedürfnisse abstimmen – auch hier helfen wir Ihnen. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne. In unseren beiden Kundenzentren nehmen wir uns auch persönlich für Sie Zeit.

Unser Beratungsangebot in den WEVG-Kundenzentren:

  • Informationen zu umweltfreundlichen und sparsamen Heiztechniken
  • Beratung zur Nutzung erneuerbarer Energien
  • Energieeffizienzberatung
  • Information über die WEVG-Förderungen
  • Klassische WEVG-Produkt- und Dienstleistungsberatung
  • Energiespartipps für den Hausgebrauch
  • Kostenlose Veranstaltung für Schulklassen mit dem Schwerpunkt Energie sparen

 

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Ansprechpartner für Energieberatung

Ihre Ansprechpartner für Energieberatung:

WEVG-Kundenberater-Team
Telefon: 05341 408-213

E-Mail: beratung@wevg.com

Energiespartipps

Mit einfachen Mitteln können Sie in Ihrem Haushalt Energie und somit Geld sparen? Hier geben wir Ihnen 30 effektive Tipps.

Stoßlüften ist besser als Dauerlüften in Kippstellung
Während der Übergangszeit im Herbst sollten Fenster in den oft schon recht kühlen Abend- und Nachtstunden keinesfalls gekippt bleiben. Denn durch das Dauerlüften in Kippstellung wird bei einer in Betrieb genommenen Heizung unnötig Energie verschwendet. Um energieeffizient zu lüften, ist es während der gesamten Heizperiode besser, die Fenster kurzzeitig weit zu öffnen und die Heizkörperthermostate ganz herunter zu stellen. Schon nach etwa fünf bis zehn Minuten ist die verbrauchte Luft ausgetauscht. Durch diese kurzen Lüftungsperioden werden überflüssige Energieverluste vermieden und der Geldbeutel wird geschont.

Nachts die Temperatur absenken 
Noch effizienter heizt, wer die Wunschtemperatur in Zeiten einer mehrstündigen Abwesenheit und auch nachts um etwa drei bis fünf Grad Celsius absenkt. Mit der Nachtabsenkung der Raumtemperatur kann man zwischen fünf und zehn Prozent der Energie einsparen. Dies funktioniert bei ungedämmten Häusern und leichter Bauweise besser, bei gut gedämmten Häusern oder im massiven Altbau sind die Einsparungen geringer. Auch die Außentemperatur spielt eine Rolle: Je kälter es ist, desto mehr lässt sich durch eine Nachtabsenkung einsparen.

Fenster kontrollieren
Beim Rundumcheck der Heizkörper in allen Räumen sollte man gerade im Altbau auch die Fenster genauer betrachten: Große Spalte und schlecht geschlossene Oberlichter von Holzkasten-Doppelfenstern können den Heizbedarf erheblich erhöhen. Ein Indiz für undichte Fenster ist es, wenn die dem Raum zugewandte Seite der äußeren Glasscheibe an kalten Tagen beschlägt und sich unten Kondenswasser sammelt. Sofern keine offene Feuerstelle und kein raumluftabhängiges Gasheizgerät in der Wohnung vorhanden ist, so können große Fugen und Spalte mit Fugenband aus dem Baumarkt abgedichtet werden. Aber Achtung: Dies kann zu erhöhter Feuchtigkeit und Schimmelbildung führen, hier muss dann häufiger gelüftet werden.

Das 1x1 des Heizens

  • Heizkörper müssen frei stehen, damit sie die ganze Wärme ungehindert an den Raum abgeben können.
  • Senken Sie nachts die Raumtemperatur um 3 - 5 °C ab. Lassen Sie den Raum aber nicht völlig auskühlen.
  • Geschlossene Roll- und Fensterläden, auch Vorhänge, die das Fenster, aber nicht den Heizkörper verdecken, halten Kälte sowie Zugluft ab und verhindern ein schnelles Entweichen der Wärme.
  • Dichten Sie Fenster und Türfugen ab, um Heizenergie zu sparen.
  • Richtig lüften: Die Fenster kurze Zeit weit öffnen. Dauerhaft gekippte Fenster lassen viel Wärme hinaus, aber nur wenig Frischluft herein. Strom und Wasser sparen

Neue Heizungspumpe
Bei einer Zentralheizung ist die Pumpe dafür zuständig, dass jeder Heizkörper im Haus mit warmem Wasser versorgt wird. Dass diese einer der größten Energieverschwender sein kann, ist vielen Eigenheimbesitzern nicht klar: Eine alte, ungeregelte Heizungspumpe verbraucht 170 bis 230 Euro Strom pro Jahr, während eine Hocheffizienz-Pumpe nur 3 bis 10 Euro Strom pro Jahr benötigt! (Berechnungsgrundlage: Strompreis 0,27 Euro/kWh, Betrieb 6.500 Stunden pro Jahr)

Energiesparlampe und LED: sparsam und langlebig
Es lohnt sich, auch die allerletzten Glühlampen aus dem Haushalt zu verbannen, denn Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen) verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom bei einer zehnmal längeren Lebensdauer. Da machen sich die höheren Kosten schnell bezahlt. Noch sparsamer sind LED-Lampen, sie benötigen bis zu 90 Prozent weniger Strom.

Stand-by-Verluste vermeiden
Typische Stand-by-Verluste im Haushalt addieren sich leicht auf über 100 Euro pro Jahr, denn Geräte wie Fernseher, PC mit Monitor, DSL-Router, Laserdrucker, schnurloses Telefon, Kaffeemaschine, Mikrowelle, Elektroherd, DVD-Spieler, Hifi-Anlage und Spielkonsole stehen in den meisten Haushalten. Oft werden sie aus Bequemlichkeit nicht bzw. nicht ganz ausgeschaltet, manche Geräte haben aber auch keinen Aus-Schalter mehr. Hilfe kommt von der europäischen Öko-Design-Verordnung zur Vermeidung von Leerlauf- und Schein-aus-Verlusten (Stand-by): Seit Anfang 2013 darf die Leistungsaufnahme im Aus-Zustand sowie im Standby-Betrieb 0,5 Watt nicht überschreiten. Werden im Standby-Betrieb bestimmte Anzeigefunktionen bereitgestellt, darf die Leistungsaufnahme 1 Watt nicht überschreiten. Aber Achtung: Bereits im Handel befindliche Geräte dürfen unbegrenzt weiterverkauft werden.

Vor allem bei älteren Geräten gilt daher: Durch Ausschalten bzw. durch Nutzung einer schaltbaren Steckerleiste Leerlauf- und Schein-aus-Verluste vermeiden.

Kältegeräte: Richtige Aufstellung spart Energie
Grundsätzlich gilt: Je kühler der Standort, desto geringer der Stromverbrauch – eine Verringerung der Raumtemperatur um nur ein Grad senkt den Stromverbrauch bei Kühlgeräten um etwa sechs Prozent, bei Gefriergeräten um drei Prozent. Als Faustregel gilt also: Kühlgeräte immer an einem möglichst kühlen Ort aufstellen. Außerdem sollten sie nicht neben einer direkten Wärmequelle stehen, sei es der Heizkörper oder auch die direkte Sonneneinstrahlung.

Alte und ineffiziente Kühl- und Gefriergeräte austauschen 
Auch wenn das Altgerät noch funktioniert, lohnt es sich, über eine Neuanschaffung nachzudenken. Ein Beispiel: Wird eine Kühl-Gefrierkombination aus dem Jahr 2000 gegen ein modernes A+++ Gerät ausgetauscht, lassen sich pro Jahr rund 70 Prozent der Betriebskosten sparen, das sind 80 Euro. Bei einer Lebenszeit von durchschnittlich 14 Jahren addiert sich die Einsparung auf über 1.100 Euro. Wird ein Gerät von 1990 ersetzt lassen sich sogar rund 130 Euro pro Jahr sparen. (Berechnungsgrundlage: Strompreis 0,27 Euro/kWh)

Energielabel: „A“ ist oft nur noch Viertklassig 
Das Energielabel ist eine europaweit vorgeschriebene Verbraucherinformation, die Geräte nach ihrem Energieverbrauch in Klassen einteilt, um sie einfach vergleichbar zu machen. Lange war „A“ die sparsamste Klasse, seit 2011 gilt nach und nach eine neue Energielabel-Version. Drei neue Klassen wurden eingeführt, seither tragen die sparsamsten Geräte „A+++“. „A“ ist somit oft nur noch Viertklassig. Bei Kühl- und Gefriergeräten, Waschmaschinen und Geschirrspülern dürfen sogar nur noch Geräte mit den Labelklassen A+ bis A+++ neu in den Handel gebracht werden, A+ ist somit die schlechteste Klasse.

Auf Jahre hinaus werden in den Geschäften die alte und die neue Labelform nebeneinander stehen: Zum einen darf der Handel Geräte ohne Zeitbeschränkung abverkaufen, die er noch mit „altem“ Label im Verkaufsraum oder Lager stehen hat, er muss nicht umetikettieren. Zudem führt die EU das neue Label nach und nach ein. Staubsauger starten ab September 2014 und Dunstabzugshauben ab Januar 2015 mit den Labelklassen A bis G. Für Backöfen kommt das neue Label mit den Klassen A+++ bis D ab Januar 2015. Waschtrockner dagegen behalten bis auf weiteres die alte Labelversion.

Warmes Wasser nicht verschwenden 
Duschen statt Baden spart eine Menge Energie. Aber auch beim Duschen gibt es noch ein hohes Sparpotential: Duscht man nur eine Minute weniger und bei einem Grad niedriger, spart das bares Geld. Meist reicht eine Temperatur von 38 bis 39 Grad. Generell sollte das warme Wasser beim Händewaschen und Zähneputzen nicht unnötig laufen. 

Für ein Vollbad benötigen Sie viermal soviel Wasser wie für ein Duschbad.

Beim Einstellen der gewünschten Temperatur geht viel Wasser ungenutzt verloren. Eine Mischbatterie oder ein Einhebelmischer helfen sparen.

Sammeln Sie, wenn Sie warmes Wasser brauchen, das kalte, das vorher fließt, zum Beispiel zum Blumengießen.

Stellen Sie das Wasser in der Dusche ab, während Sie sich einseifen.

Lassen Sie tropfende Hähne sofort reparieren. Nur zehn Tropfen pro Minute ergeben monatlich 170 Liter verschwendetes Wasser.

Lassen Sie Ihren Warmwasserbereiter etwa alle zwei Jahre von einem Fachinstallateur warten.

Wäsche waschen: One Klick down 
Drei Viertel des Stroms benötigt die Waschmaschine zum Erwärmen des Wassers, die Mechanik (Schleudern und Drehen der Trommel) hat wenig Einfluss. Mit einer Verringerung der Waschtemperaturen lässt sich daher besonders viel Strom sparen. Normal bis leicht verschmutzte Wäsche wird auch schon bei niedrigen Temperaturen sauber:

60 statt 90/95 °C, 40 statt 60 °C, 30 statt 40 °C und zum Auffrischen reichen sogar 20 °C. Bettwäsche und Handtücher müssen heutzutage nicht mehr gekocht werden – gut für die Haushaltskasse, denn der Waschgang bei 90 Grad benötigt fast 50 Prozent mehr Energie als eine 60 °C -Wäsche. Hohe Temperaturen sind nur noch in Ausnahmefällen nötig, wenn besondere Hygiene wichtig ist. Beim Waschmittel sollte darauf geachtet werden, dass es für die entsprechende Temperatur geeignet ist und entsprechend der Bedienungsanleitung dosiert wird. Auskunft über die Wasserhärte erteilt der Wasserversorger.

Das 1x1 des Wäschewaschens:

  • Vorwäsche ist nur bei stark verschmutzten Textilien nötig.
  • Waschen Sie erst, wenn die Maschine voll ist.
  • Bevor Sie die gesamte Waschmaschinenfüllung in den Trockner geben, gut schleudern!
  • Wählen Sie den richtigen Trocknungsgrad. Wäsche, die nur bügelfeucht zu sein braucht, vorzeitig herausnehmen.
  • Säubern Sie nach jedem Trocknen den Luftfilter (Flusensieb). Sonst verlängern sich die Trocknungszeiten.

Besser den Wäschetrockner verwenden 
Der Wärmepumpen-Wäschetrockner sagt dem vormals schlechten Ruf des maschinellen Trocknens den Kampf an. Für Haushalte ohne Trockenplatz im Freien bietet er die wirtschaftlichste Trockenmethode, zudem arbeitet er schnell und schont Allergiker. Wärmepumpentrockner nutzen die Wärme aus der Abluft und werden dafür mit den besten Energieeffizienzklassen A bis A+++ belohnt. Die sparsamsten konventionellen Kondensationstrockner erreichen dagegen maximal Energieeffizienzklassen B und verbrauchen mehr als doppelt so viel Strom wie Wärmepumpentrockner. So machen sich die Mehrkosten bei der Anschaffung bald bezahlt.

Gewusst wie: Stromverbrauch halbieren in der Küche 
Wer in der Küche einige einfache Regeln berücksichtigt kann ohne größere Anschaffungen den Stromverbrauch beim Kochen halbieren:

  • Wasser immer im elektrischen Wasserkocher erhitzen.
  • Kochtopf immer mit Deckel benutzen und nach dem Ankochen die Leistung der Kochstelle rechtzeitig reduzieren.
  • Spezialgeräte wie Eierkocher, Kaffeemaschine und Mikrowellengerät für kleine Mengen und kurze Garzeiten nutzen.
  • Kaffeemaschine und Thermoskanne nutzen. Ideal ist eine Kaffeemaschine, die direkt in die Thermoskanne brüht.
  • Im Verhältnis spart die Zubereitung größerer Mengen Energie (nur sinnvoll, wenn die gesamte Speisenmenge verwendet wird).
  • Achten Sie auf ebene Topf- oder Pfannenböden.
  • Schließen Sie Kochtopf und Pfanne stets mit einem passenden Deckel.
  • Topfgucken kostet Energie. Lassen Sie den Deckel so lange wie möglich auf dem Topf.
  • Verwenden Sie so wenig Wasser wie möglich.
  • Wenn Sie Kartoffeln und Gemüse kochen, reicht meist eine Tasse Wasser.
  • Schalten sie nach dem Ankochen bei voller Leistung rechtzeitig auf die erforderliche Dauertemperatur zurück.
  • Heizen Sie Ihren Backofen nur in Ausnahmefällen vor.
  • Öffnen Sie die Backofentür möglichst selten. - Bei langer Back- und Bratdauer die Nachwärme nutzen.

 

Quelle: WEVG und BDEW