Die sechs wichtigsten Energiespar-Tipps fürs Büro in der Urlaubszeit:

  1. Schalten Sie alle Elektrogeräte wie Computer, Monitore, (WLAN-)Router, Drucker und Kopierer richtig aus: Ziehen Sie die Stecker oder nutzen Sie abschaltbare Steckerleisten. So vermeiden Sie unnötige Energiekosten. Das gilt auch für separate Netzgeräte für Notebooks oder Telefon- und Handy-Ladestationen.
  2. Die Büroküche ist ein wahrer Stromfresser. Trennen Sie also auch hier Geräte wie Wasserkocher, Mikrowelle und Toaster vom Stromnetz. Besonders gern wird der Warmwasserspeicher unter der Spüle vergessen.
  3. Bei längerer Abwesenheit sollten Sie Kühl- und Gefriergeräte abtauen und abschalten. Damit kein Schimmel entsteht: Türen geöffnet halten. Moderne Gefrierschränke haben ein spezielles Stromsparprogramm für den Urlaub.
  4. Ist überall das Licht ausgeschaltet? Auch im Kopierraum, Serverraum, Lager?
  5. Haben Sie Deckenfluter oder Niedervolt-Halogen-Beleuchtung in Ihren Büroräumen? Dann denken Sie daran, die Trafos vom Stromnetz zu trennen beziehungsweise die Sicherung zu deaktivieren.
  6. Regeln Sie die Klimaanlage entsprechend herunter.

Weitere Energiespar-Tipps fürs Büro:

  1. Überlegen Sie mal, ob Sie wirklich alle Elektrogeräte wie Computer, Drucker, Kopierer oder Fax benötigen. Vielleicht lässt sich zum Beispiel auch ein Netzwerkdrucker für mehrere Mitarbeiter installieren. Mit einem Multifunktionsgerät (Kopierer, Scanner und Drucker) können Sie gleich noch mehr Strom sparen, denn unnötiger Stand-by-Stromverbrauch wird vermieden.
  2. Wie alt sind Ihre Elektrogeräte? Wie ist es um ihre Qualität bestellt? Nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) lassen sich in Unternehmen bis zu 75 Prozent der Stromkosten für Informationstechnik (IT) einsparen, wenn veraltete Geräte durch energieeffiziente ersetzt und diese intelligent genutzt werden. Achten Sie beim Kauf neuer Geräte darauf, dass sie für den Einsatzbereich geeignet und nicht überdimensioniert sind.
  3. Stoßlüften statt Kipplüften. Vermeiden Sie Dauerlüften, sonst geht die gespeicherte Wärme schneller verloren.
  4. Überprüfen Sie, ob eine Beheizung aller Räume notwendig ist. Sind elektrische Zusatzheizgeräte vorhanden? Falls ja, sollten diese gegebenenfalls entfernt werden.
  5. Die empfohlene Temperatur im Büro liegt bei 20 Grad. In der Büroküche, auf dem Flur und in den Toiletten sollte sie darunter liegen. Achten Sie auf undichte Stellen an Fenstern und Türen, damit die Wärme nicht unnötig verschwindet.
  6. Falls Vorhänge oder Jalousien vorhanden sind, sollten Sie diese im Winter zuziehen beziehungsweise herunterlassen, sie sorgen so für einen Wärmeschutz.
  7. Mit modernen Beleuchtungssystemen können Sie Ihre Stromkosten deutlich senken. Sie amortisieren sich in der Regel recht schnell. Wenn zum Beispiel in Büros veraltete Beleuchtungsanlagen gegen neue, effiziente ausgetauscht würden, ließen sich nach Angaben der dena bis zu 75 Prozent der Stromkosten für Beleuchtung einsparen. Effiziente Alternativen sind zum Beispiel Licht emittierende Dioden (LEDs) oder moderne Leuchtstofflampen.
  8. Stromsparen können Sie auch, indem Sie die Schaltzeiten der Außenbeleuchtung ändern und Bewegungsmelder in Bereichen einsetzen, in denen Sie sich am wenigsten aufhalten, zum Beispiel im Flur, Treppenhaus oder auch im Keller.
  9. Gut geplante und installierte Lüftungs- und Klimaanlagen garantieren Ihnen ein optimales Raumklima mit möglichst niedrigem Energieaufwand.
  10. Lassen Sie tropfende Wasserhähne, ständig laufende Toilettenspülungen und undichte Spülkästen reparieren.

Fragen zum Energiesparen im Unternehmen beantwortet Ihnen gern die WEVG-Geschäftskundenberater:

Andreas Miottel
Geschäftskundenberater
Tel.: 05341/408-268
Telefax: 05341/408-220

Michael Fackler
Geschäftskundenberater
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Quelle: Deutsche Gesellschaft für Anlagensicherheit und Projektmanagement (DEGAS-ATD), Deutsche Energie-Agentur (dena)